Horizonte gGmbH
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Schulprojekt „Verrückt? Na und!”

Psychische Erkrankungen beginnen oft im Jugendalter. Umso wichtiger sind deshalb wirkungsvolle Prävention und Gesundheitsförderung. Die Schule ist dafür ein idealer Ort. Der „Verrückt? Na und!“-Schultag bringt das Thema psychische Gesundheit in die Schule. Er zeigt einfache und wirksame Wege, wie Schüler und Lehrkräfte gemeinsam Krisen meistern und seelische Gesundheit stärken können, damit alle gut die Schule schaffen.


Ziele des Schultags sind, dass Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte klassenweise

Warnsignale seelischer Krisen kennen lernen.

über verschiedene jugendtypische Bewältigungsstrategien sprechen.

bestehende Ängste und Vorurteile gegenüber psychischen Krisen hinterfragen und abbauen.

erfahren, wer und was helfen kann.

Zielgruppen

Das Präventionsprogramm richtet sich an Schülerinnen und Schüler
ab Klasse 8 der Sekundarstufe I/II und ihre Lehrkräfte sowie an Auszubildende in Berufsschulen und ihre Ausbilder.

Inhalte

Ein Team aus fachlichen (Psychologe, Sozialpädagoge) und persönlichen Experten (Menschen, die psychische Krisen gemeistert haben) lädt gemeinsam mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer zu einem offenen Austausch über die großen und kleinen Fragen zur seelischen Gesundheit ein.

Durch das Gespräch mit den persönlichen Experten bekommt das Thema seelische Gesundheit ein Gesicht, zum Greifen nah – und dabei ganz normal. Diese unerwartete Begegnung ist der Schlüssel zur Veränderung von Einstellungen und bestenfalls Verhalten bei Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Umfangreiches Material ermöglicht eine nachhaltige Begleitung in der Schule (www.irrsinnig-menschlich.de/material). Am wirksamsten und nachhaltigsten ist es, wenn der Schultag in gesundheitsförderliche Schulentwicklung integriert wird.

Der Schultag besteht aus drei Teilen

Ansprechen statt Ignorieren: Wachmachen für seelisches Wohlbefinden in Schule und Ausbildung. Ausgangspunkt sind die Lebenserfahrungen der Teilnehmer. Häufige Themen: Schulleistungen, Prüfungsstress, Mobbing, Süchte, Belastungen in der Familie, Krankheit, Suizid.

Glück und Krisen: Von Lebensschicksalen und eigener Verantwortung – Gruppenarbeit.

Mut machen, Durchhalten, Wellen schlagen: Austausch mit jungen und jung gebliebenen Erwachsenen, die psychische Krisen gemeistert haben.

Kooperationspartner

„Verrückt? Na und!“ ist ein Programm von Irrsinnig Menschlich e. V. in Zusammenarbeit mit der BARMER und der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) des nationalen Kooperationsverbundes "gesundheitsziele.de".

Die BARMER ist bundesweiter Präventionspartner für „Verrückt? Na und!“.

Das Programm ist ein Modellprojekt für die vorbildliche Umsetzung der Gesundheitsziele „Gesund aufwachsen“ und „Depressionen verhindern“.

Die konkrete Umsetzung erfolgt durch regionale Kooperationspartner (Träger der psychosozialen Versorgung, die eng mit kommunalen Hilfsangeboten vernetzt sind).

Neben der bundesweiten finanziellen Förderung durch die BARMER wird das Programm auch auf regionaler Ebene von den Deutschen Rentenversicherungen Baden-Württemberg, Mitteldeutschland, Rheinland, Rheinland-Pfalz, Nord, Bayern Süd sowie den Unfallkassen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen mit unterstützt.


Seit 2012 wird dieses Projekt an Bildungseinrichtungen unseres Landkreises durchgeführt. Die Trägerschaft für das bundesweit durchgeführte Schulprojekt im Altenburger Land hat die Evangelische Lukas-Stiftung und Horizonte Altenburg übernommen.

An einem Projekttag interessierte Lehrer bzw. Schulen, ebenso wie Interessenten, egal ob als ehrenamtlicher Mitarbeiter oder Experte in eigener Sache, wenden sich bitte an:


Frau Werner (Horizonte gGmbH) unter Tel. 03447 / 514224 oder 0151 / 54334605 oder Email: t.werner@horizonte-altenburg.de.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage: www.verrückt-na-und.de.


Schirmherrschaften

Hermann Gröhe – Bundesgesundheitsminister

Bayern: Dr. Ludwig Spaenle, Minister für Bildung, Kultus und Wissenschaft

Baden-Württemberg: Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration

Hessen: Stefan Grüttner, Sozialminister

Nordrhein-Westfalen: Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Rheinland-Pfalz: Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie

Sachsen : Barbara Klepsch, Ministerin für Soziales und Verbraucherschutz; Brunhild Kurth, Ministerin für Kultus

Sachsen-Anhalt: Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration

Thüringen: Heike Werner, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie; Helmut Holter, Minister für Bildung, Jugend und Sport (Übernahme von Frau Dr. Klaubert angefragt)


Aktuelles

Das nächste Treffen der Regionalgruppe findet am Montag, den 27.11.2017, 16:30 Uhr, im Konferenzraum der Klinik für Psychiatrie Altenburg statt.

Pressemitteilung Schulprojekt „Verrückt? Na-und! – Seelisch fit in der Schule”

Flyer Schulprojekt „Verrückt? Na und!”

Flyer Krisenwegweiser für Jugendliche