Beratung und Tagesstruktur für Suchtkranke

Speziell für suchtkranke Menschen stehen als Unterstützung die folgenden Angebote zur Beratung und Tagesstruktur zur Verfügung.

Tagesstätte für Suchtkranke

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 6:30 bis 14:00 Uhr

 

Unser Angebot

Unser umfangreiches Betreuungsangebot stellen wir gerne in einem persönlichen Gespräch vor, wobei wir ausführlich auf die Angebote eingehen, die aus unserer fachlichen Sicht am besten den individuellen Anforderungen und Zielen gerecht werden.

Unser Ziel

In unserer Tagesstätte für Menschen mit Suchterkrankungen möchten wir gemeinsam folgende Ziele erreichen:

  • Erarbeitung einer individuell Sinn stiftenden, über die Maßnahme hinaus tragfähigen Tages- und Wochenstruktur unter besonderer Berücksichtigung von Arbeit und Beschäftigung
  • Aufbau beziehungsweise Stabilisierung eines gestärkten Problembewusstseins, bezogen auf die Suchterkrankung und deren Folgen, Unterstützung bei Abstinenzmotivation
  • Aufbau beziehungsweise Rückgewinnung grundlegender alltagspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein selbständiges Leben im häuslichen Umfeld ermöglichen
  • Stärkung der Sozialkompetenz, Begleitung bei der Erschließung neuer sozialer Kontakte, Nutzung von Angeboten im Quartier
  • Wiederherstellung, Verbesserung beziehungsweise Training von Leistungsfähigkeit unter besonderer Berücksichtigung der bestehenden Ressourcen
  • Kennenlernen von und Kontaktaufnahme zu fachspezifischen und nicht fachspezifischen ambulanten Beratungs-, Betreuungs- und Kontaktmöglichkeiten (zum Beispiel Suchtberatungsstelle, Selbsthilfegruppen, Sportvereine etc.)

Eine Abstinenzmotivation wird am Anfang der Maßnahme nicht zwingend vorausgesetzt, unsererseits aber als Ziel der Maßnahme angestrebt.

Die individuellen Möglichkeiten und Ziele eines jeden Einzelnen sowie die dazu nötigen Umsetzungswege werden in einem Hilfeplan (ITP) erfasst, der gemeinsam erarbeitet und fortgeschrieben wird.

Unsere Zielgruppe

Die Angebote unserer Tagesstätte für Menschen mit Suchterkrankungen richten sich im Wesentlichen an alkoholabhängige Suchtkranke, die derzeit ohne eine regelmäßige und zielorientierte Tagesstättenbetreuung

  • grundlegende Alltagsverrichtungen wie angemessene Ernährung und Pflege der eigenen Person sowie des häuslichen Umfeldes nicht bewältigen können,
  • in ihrer Leistungs- und Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sind,
  • sozial isoliert und damit rückfallgefährdet sind,
  • die erheblichen bürokratischen, sozialen und gesundheitlichen Folgeerscheinungen (Schulden, Verlust von Familie und Partnerschaft etc.) nicht eigenständig bewältigen können oder
  • von Pflegebedürftigkeit bedroht wären

sowie an Menschen mit Doppeldiagnosen.

Aus unserem umfangreichen Betreuungsangebot stellen wir im persönlichen Gespräch gerne ausführlich die Angebote vor, die aus unserer fachlichen Sicht den individuellen Anforderungen und Zielen am besten gerecht werden.

Zugang

Aufnahmemodalitäten

  • Antrag auf Eingliederungshilfe beim örtlichen Sozialhilfeträger
  • Hilfebewilligung durch den Kostenträger auf Grundlage eines sozialmedizinischen Gutachtens, eines Hilfeplans (ITP) sowie eines persönlichen Gespräches zu den Anliegen und Zielen des Betroffenen

Zur Entscheidungsfindung können nach einem ersten Gespräch gerne Probetage in unserer Tagesstätte absolviert werden. Bei der Antragstellung sind wir selbstverständlich gerne behilflich.

Ausschlusskriterien

  • Klienten in akuten Psychosen beziehungsweise Klienten, bei denen die psychotische Symptomatik im Vordergrund steht
  • Anfallsleiden, wenn die medizinische Akutbehandlung vordergründig ist
  • Akut gewalttätige beziehungsweise permanent mit Gewalt drohende Klienten
  • Klienten, die während der Betreuungszeiten konsumieren beziehungsweise anhaltend zum Konsum auffordern

Wir bitten zu beachten, dass in unseren Einrichtungen keine Suchtmittel konsumiert werden dürfen. Danke.

Ansprechpartner

Für weitere Informationen und Fragen zu unserer Tagesstätte für Menschen mit Suchterkrankungen stehen Ihnen unsere Teamleiterin sowie unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Tagesstätte gerne zur Verfügung:

Tagesstätte für Menschen mit Suchterkrankungen

Parkstraße 2
04600 Altenburg

Telefon 03447 / 5 13 52 90
Mobil 0173 / 1 60 97 87
Telefax 03447 / 5 13 52 91
E-Mail ts.sucht(at)horizonte-altenburg.de

Nina Haarfeldt

Teamleitung
Tagesstätte für psychisch Kranke und Tagesstätte für Suchtkranke

Carl-von-Ossietzky-Straße 19
04600 Altenburg

Telefon 03447 / 51 42-11 und 51 35 290
Mobil 0151 / 20 72 81 43
E-Mail n.haarfeldt(at)horizonte-altenburg.de

Unser Team

Für die bestmögliche Unterstützung und Betreuung der Tagesstätten-Nutzer steht ein multiprofessionelles Team bereit:

  • Frau Haarfeld, Teamleiterin
  • Frau Gerth, Ergotherapeutin
  • Frau Hoffmann, Ergotherapeutin
  • Frau Mosch, Diplom-Sozialarbeiterin
  • Herr Engelbrecht, B.A. Soziale Arbeit / Ergotherapeut

Suchtberatungsstelle

Keiner nimmt sich vor, abhängig zu werden, doch aus den unterschiedlichsten Gründen kann es jeden treffen.

Unsere Psychosoziale Beratungs- und ambulante Behandlungsstelle für Suchtgefährdete und Suchtkranke Altenburger Land (PSBS) berät und begleitet suchtgefährdete und suchtkranke Menschen, deren Familien und Freunde.

Beratungsgespräche sind grundsätzlich vertraulich und kostenfrei. Sie unterliegen der Schweigepflicht und können auf Wunsch auch anonym stattfinden.

Öffnungszeiten

Hauptstelle Altenburg

Die Beratung erfolgt mit Termin. Die Terminvergabe ist über das Sekretariat möglich. Dafür haben wir eine tägliche Bürozeit eingerichtet. Des Weiteren gibt es eine offenen Sprechstunde (für Krisensituationen).

Montag bis Freitag Bürozeiten zur Terminvergabe 9:00 bis 14:00 Uhr
Dienstag Offene Sprechstunde (für Krisensituationen) 15:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag Offene Sprechstunde (für Krisensituationen) 9:00 bis 12:00 Uhr

 

Zu den Öffnungszeiten sind Terminvereinbarungen für Einzelgespräche jederzeit möglich.

Nebenstelle Schmölln

Montag 9:00 bis 12:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung!

Beratung

Wir beraten bei Problemen, welche durch den Suchtmittelkonsum oder durch nicht stoffgebundene Süchte entstehen können,

wie bei folgenden Suchtmitteln:

  • Alkohol
  • illegale Drogen
  • Medikamente
  • Tabak

sowie

  • Spielsucht
  • Computer-, Mediensucht
  • Essstörungen
  • Kaufsucht
  • Arbeitssucht etc.

Unsere Beratung kann als Einzel-, Paar- oder Angehörigengespräch genutzt werden.

Außerdem beraten wir bei Verlust der Fahrerlaubnis wegen Konsums von Alkohol und/oder Drogen im Straßenverkehr. Dieses Angebot ist jedoch kostenpflichtig.

Information und Hintergrundwissen

In Einzel- und / oder Gruppengesprächen können wir mit Ihnen zum Beispiel über folgende Themen sprechen:

  • Wirkungen und Folgen der einzelnen Suchtmittel und nicht stoffgebundenen Süchte
  • weitergehende Therapiemöglichkeiten (Entgiftung, Entwöhnung, etc.)
  • Alltagsprobleme
  • Krisen / Rückfälle
  • Konsum stabilisieren / reduzieren / beenden
  • Wege zur Therapie (Entgiftung, Entwöhnungsbehandlung)
  • Stabilität in der jeweiligen Konsumphase
  • als Angehörige: Umgang mit den Betroffenen

Gruppenangebote

Neben unseren Beratungsangeboten haben Sie auch die Möglichkeit, bei uns an suchtspezifischen Gruppen teilzunehmen.

Motivationsgruppe für Alkohol- und Drogenkonsumenten

  • Zielgruppe: Alkohol und / oder Drogen konsumierene Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr
  • Treffen: Dienstags, 13:00 bis 14:00 Uhr
  • Ort: Gruppenraum der Altenburger Suchtberatungsstelle
  • Ansprechpartnerin: Frau Plew, Diplom-Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin (FH) und Sozialtherapeutin, verhaltenstherapeutisch orientiert (GVS)

Ambulante Nachsorgegruppe

  • Zielgruppe: Das Gruppenangebot richtet sich an alle, die eine ambulante oder stationäre Entwöhnungsbehandlung regulär beendet haben und nun wieder in den Alltag kommen
  • Zielstellung: Die Abstinenz stablisieren, über Erfolge, Erfahrungen und Schwierigkeiten sprechen und mit fachlicher Hilfe bewältigen
  • Treffen: Mittwochs, 15:00 bis 16:30 Uhr
  • Ort: Gruppenraum der Altenburger Suchtberatungsstelle
  • Ansprechpartner: Herr Engelbrecht, B.A. Soziale Arbeit, Teamleiter

Selbsthilfegruppen

  • Zielgruppe: Je nach Angebot der Selbsthilfegruppe für Betroffene oder deren Angehörige
  • Zielstellung: Die Selbsthilfegruppen richten sich an Personen, welche sich untereinander und miteinander in gleichberechtigten Gruppen austauschen möchten. Dabei werden die Gruppen von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleitet, welche meist als Konsument oder Angehöriger selbst betroffen waren und somit durch ihre eigenen Erfahrungen genau wissen, wie schwer der Weg mit beziehungsweise aus der Sucht sein kann.
  • Treffen: Ein- bis zweimal im Monat, je nach Selbsthilfegruppe

Selbsthilfegruppen in Altenburg

"Blau-Kreuz-Gruppe" (für Betroffene)

Jeden 2. Und 4. Donnerstag im Monat 18:00 Uhr
Tel.: 0151 - 42082759 oder 034493 – 30427
Ansprechpartner: Herr Janda
Treffpunkt: Zeitzer Straße 14, Altenburg, Gruppenraum der Suchtberatungsstelle

"Neue Hoffnung" (für Betroffene)

Jeden 1. Und 3. Mittwoch im Monat 17:00 Uhr
Tel.: 0173 – 3673083
Ansprechpartner: Herr Nieswand
Treffpunkt: Zeitzer Straße 14, Altenburg, Gruppenraum der Suchtberatungsstelle

 

Angehörigen- und Betroffenengruppe

Jeden 1. Montag im Monat 18:00 Uhr
Tel.: 0152 – 05844635
Ansprechpartner: Frau Brandt
Treffpunkt: Zeitzer Straße 14, Altenburg, Gruppenraum der Suchtberatungsstelle

Selbsthilfegruppe Schmölln - Alkoholfrei Leben (für Betroffene)

Jeden 1. und 3. Montag im Monat 16:00 Uhr
Tel.: 034491 – 8 03 55
Ansprechpartner: Herr Wagner
Treffpunkt: Bergstraße 6 (Wohnungsverwaltung Schmölln, Eingang über Brückenplatz)

Selbsthilfegruppe Lucka „Anker“

Findet derzeit nicht statt

Vermittlung und Begleitung bei Bedarf

Je nach Bedarf nehmen wir mit Ihnen Kontakt zu anderen Einrichtungen und spezifischen Hilfsangeboten auf.

Dabei unterstützen wir Sie zum Beispiel bei:

  • Behördengängen
  • Antragstellungen
  • Vermittlung anderer Hilfsmöglichkeiten (zum Beispiel Selbsthilfe, ambulante Hilfen, Eingliederungshilfe)

Prävention

Wir führen regelmäßig je nach Anfrage Präventionsveranstaltungen sowie Schulungen und Informationsveranstaltungen durch.

Diese können in Kindergärten, Schulen und Vereinen stattfinden oder von Eltern und Einrichtungen des Landkreises angefragt werden.

Ansprechpartner für Kindertagesstätten und Grundschulen: Lukas Becker

Ansprechpartnerin für weiterführende Schulen, Einrichtungen, Vereine, etc.: Frau Snella

Ansprechpartner

Sie möchten sich genauer über die Angebote der Suchtberatungsstelle Altenburger Land informieren? Sprechen Sie uns an!

Julia Snella

Diplom-Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin (Uni), Sozialtherapeutin Sucht (TP)
Suchtberatung

Zeitzer Straße 14
04600 Altenburg

Telefon 03447 / 31 34 48
Telefax 03447 / 8 90 99 49
E-Mail j.snella(at)horizonte-altenburg.de

Katrin Plew

Dipl.-Sozialpädagogin (FH)/Suchttherapeutin (GVS)
Suchtberatung

Zeitzer Straße 14
04600 Altenburg

Telefon 03447 / 31 34 48
Telefax 03447 / 8 90 99 49
E-Mail k.plew(at)horizonte-altenburg.de

Florian Engelbrecht

B.A. Soziale Arbeit, Teamleiter
Suchtberatung

Zeitzer Straße 14
04600 Altenburg

Telefon 03447 / 31 34 48
Telefax 03447 / 8 90 99 49
E-Mail f.engelbrecht(at)horizonte-altenburg.de

 

Viola Jouhri

Sekretariat
Suchtberatung

Zeitzer Straße 14
04600 Altenburg

Telefon 03447 / 31 34 48
Telefax 03447 / 8 90 99 49
E-Mail v.jouhri(at)horizonte-altenburg.de

 

Yannic von Ruckmich

Klinischer Psychologe M.Sc.
Suchtberatung

Zeitzer Straße 14
04600 Altenburg

Telefon 03447 / 31 34 48
Telefax 03447 / 8 90 99 49
E-Mail y.vonruckmich(at)horizonte-altenburg.de

Marc Reichardt

Sozialarbeiter/Sozialpädagoge
Suchtberatung

Zeitzer Straße 14
04600 Altenburg

Telefon 03447 / 31 34 48
Telefax 03447 / 8 90 99 49
E-Mail m.reichardt(at)horizonte-altenburg.de

 

Links zu Suchthilfe und -prävention